Wer hat sich das mit den Putzmitteln ausgedacht?

Wer schon einmal in einer Mietwohnung gewohnt hat, kennt das vielleicht: Bad und WC sind am Anfang nicht wirklich einladend. Mit ein wenig Glück reicht ein Putzdurchgang, um sich mit Genuss in die Badewanne legen zu können. Andernfalls müssen schärfere Putzmittel her. – Wirklich?

Es ist erstaunlich, wie einfach es ist, auf chemische Putzmittel zu verzichten. Alles lässt sich selber machen: Klarspüler, Toilettenreiniger, Waschmittel, Abflussreiniger. Und es gibt keinen Nachteil. Mit Natron, Essig, Soda, Kernseife, Salz, Zitronensäure, Alkohol, ätherischen Ölen und ein paar Rezepten wird der ganze Haushalt inklusive Wäsche und Geschirr blitzblank. Effektiv, billig und umweltfreundlich. Einmal zusammengerührt sind (plastikfreie) Vorräte angelegt.

Mein Lieblingsrezept: 8 Esslöffel Natron, 2 Esslöffel Salz und 2 Esslöffel Zitronensäurepulver vermischen und fertig ist das Pulver für den Geschirrspüler. Pro Spülgang 2 Esslöffel davon ins Spülmittelfach geben.

Tipp: Eine Tasse Essig ins Weichspülfach der Waschmaschine schützt die Maschine vor Kalk und ersetzt Weichspüler. Toll für Handtücher aber nicht für bunte Wäsche oder Viskose geeignet – die Farbe könnte ausbleichen. Der Geruch nach Essig verfliegt mit der Zeit, man kann aber auch ein paar Tropfen ätherisches Öl in den Essig mischen.

Unverzichtbar: Ökologisch BLITZ BLANK; Haushaltsreiniger aus Kräutern und ätherischen Ölen selbst gemacht; Manfred Neuhold